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Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) warnt vor der Gefahr schwerer Leberschäden durch das Diätpräparat Hydroxycut. Finnische Behörden hätten im EU-Warnsystem über einen Fall von Leberschädigung informiert, der mit der Einnahme des Nahrungsergänzungsmittels in Verbindung gebracht werde, teilte die Behörde in Berlin mit. Wer das Mittel nehme und typische Symptome einer Leberschädigung beobachte, solle zum Arzt gehen. Dazu zählten Appetitverlust, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Ermüdungserscheinung, dunkler Urin oder Gelbsucht. Die Produkte werden nach Angaben des Bundesamts unter den Namen «Iovate» und «Muscle Tech» vom Unternehmen Iovate Health Sciences in Kanada hergestellt und über die Firma Iovate Health Sciences, USA Inc., vertrieben. In Finnland würden sie über Online-Shops als Mittel gepriesen, die die Fettverbrennung steigern sollen. Einige Anbieter hätten die Erzeugnisse vom Markt genommen. Auch ein schwedischer Online-Anbieter sei betroffen. Die US-Lebensmittelsicherheitsbehörde FDA hatte am 1. Mai vor der Einnahme von 14 Hydroxycut-Produkten gewarnt. Sie stünden im Verdacht, bei einigen Patienten ernsthafte Leberschäden verursacht zu haben. Genaue Angaben zur Zusammensetzung fehlen nach BVL-Angaben. Bisher sei es nicht gelungen, die Ursache für die Leberschäden zu ermitteln.
Quelle: PZ
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