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Der Mineralölkonzern Shell will Pick-up-Stellen für Arzneimittel in seinen deutschen Tankstellen einrichten. Wie die «Wirtschaftswoche» berichtet, plant Shell eine Zusammenarbeit mit Apotank, der Versandapotheke des Apothekers Hermann Rohlfs aus Uslar. Das Angebot wird bereits an vier niedersächsischen Tankstellen getestet und soll in den kommenden Wochen auf rund zwanzig weitere Shell-Filialen ausgeweitet werden. Eine Beratungsleistung seitens der Tankwarte sei nicht geplant. «Wir haben uns die Sache angeschaut», sagte Dr. Marion Eickhoff, Justiziarin der Apothekerkammer Niedersachsen, der Pharmazeutischen Zeitung. Als zuständige Behörde überprüft nun die Kammer, ob der Betrieb zulässig ist. Politisch sind solche Pick-up-Stellen höchst umstritten. Verschiedene Politiker sprachen sich bereits vergangenes Jahr gegen Medikamente neben Motoröl aus.
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