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Link: http://www.google.org/flutrends/de/
Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen: Wenn viele Menschen nach Symptomen wie diesen im Internet suchen, rollt bald eine Grippewelle an. Die Internetsuchmaschine Google wertet nun auch in Deutschland die Eingaben ihrer Nutzer aus, um Ärzte und Gesundheitsbehörden frühzeitig zu warnen.
Der Service „Grippe Trends“ ging nach einer Pilotphase in den USA nun in 19 weiteren Ländern an den Start. Google will damit ein bis zwei Wochen im Voraus sagen können, ob eine Grippewelle anrollt.
Das Frühwarnsystem basiert auf der Annahme, dass Patienten sich über ihre Beschwerden zunächst online informieren, bevor sie zum Arzt gehen. Es wertet dafür Millionen von Anfragen anonymisiert aus. Zur wissenschaftlichen Fundierung des Angebots habe man untersucht, welche Begriffe Nutzer in der Vergangenheit suchten, wenn sich die Grippe ausbreitete. Dafür griff das Unternehmen auf Daten des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) zurück.
Während Google die Prognosen in den USA auf einzelne Bundesstaaten herunterbricht, ist für Deutschland bislang nur ein Bundestrend verfügbar.
In den USA bietet Google den Service unter dem Namen „Flu Trends“ bereits seit November 2008 an. Experten bewerten die Genauigkeit überwiegend positiv.
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