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Für Menschen, die unter einer schwereren Akne leiden, sei im Herbst zusätzlich eine vom Arzt verordnete UV-Bestrahlung nötig, erläutert der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD). Bei der sogenannten Phototherapie kommen Strahlen im infraroten bis ultravioletten Bereich zum Einsatz.
Die ultraviolette Strahlung wirkt dem BVDD zufolge entzündungshemmend. Mit dem jahreszeitlich abnehmenden Sonnenschein nehmen die störenden Entzündungsschübe aber oft wieder zu, und es entstehen vermehrt Pickel. Wegen der nachgewiesenen Krebsgefahr durch Solarien und der Zunahme der Hautkrebserkrankungen bei jungen Leuten raten die Experten aber vom Gang auf die Sonnenbank dringend ab.
Entgegen bisheriger Annahmen spielt nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen auch die Ernährung eine Rolle bei Akne: Sogenannte hochglykämische Nahrungsmittel führen zu einer hohen Insulinaussschüttung und verschlechtern dadurch das Hautbild. Schokolade, Honig, Marmelade und weitere süße Lebensmittel gehören dazu. Nach Einschätzung der Experten verspeisen die Betroffenen - anders als im Sommer - in der kalten Jahreszeit häufiger hochglykämische Lebensmittel. Das führe dazu, dass die Akne wieder aufblüht. Sinnvoll sei, solches Essen zu meiden und sich stattdessen weiterhin sommerlich-leicht und vitaminreich zu ernähren. Akne ist aber nicht nur eine Hautentzündung, sondern eine Verhornungsstörung. Diese wird mit ärztlichen Peelings behandelt, die zeitversetzt zur Phototherapie erfolgt. Wichtig sei dabei, nach dem Peeling für einige Zeit das Sonnenlicht zu meiden, erläutert der Verband. Anderenfalls kann es sein, dass die Haut fleckig wird. Für die Behandlung eignet sich daher vor allem die dunklere Jahreszeit.
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